Waben sortieren im April (Galerie)

Vielen Dank an Gerald Grimm von der Imkerei Perlenhardt in Ittenbach (Siebengebirge), der mich so großartig unterstützt und natürlich an meinen Mann Olaf, der wieder einmal schöne Fotos aufgenommen hat (fotografie-radcke.com)!

Siehe auch Beitrag Review der Wabenordnung vom 28. April.

Review der Wabenordnung

Am Sonntag habe ich glücklicherweise Unterstützung von Gerald Grimm von der Imkerei Perlenhardt in Ittenbach (Siebengebirge) erhalten. Von ihm habe ich das kleine Volk vor anderthalb Wochen übernommen.

Wir haben uns die Waben nochmals zusammen angesehen und Gerald hat ein bisschen umsortiert. Als Ergebnis kann ich in Zukunft von der rechten Seite an der Beute arbeiten und muss mich nicht mehr verdrehen, um von hinten die Waben hochzuheben (die ca. 2-3 Kilo wiegen). Das Schied befindet sich nun auf der rechten Seite anstatt auf der linken und der Drohnenrahmen, den ich am Samstag eingesetzt hatte, direkt an erster Stelle nach dem Schied. Die Pollenwabe (auch „Pollenbrett“) bildet den Abschluss und dazwischen sitzen die Brutwaben.

Die Damen haben sich ganz gut benommen und wurden erst etwas wilder, nachdem wir ihre Ruhe mehr als 10 Minuten gestört hatten.

Jetzt bin ich auf jeden Fall froh, dass ich den Bienen eine Woche Ruhe geben kann und erst am Sonntag wieder nachschauen brauche. Als nächstes geht es darum, den Brutraum zu beobachten und nach neuen Königinnenzellen Ausschau zu halten, früh genug zu erweitern und zu überlegen, was zu tun ist, wenn der Kasten zu voll wird…

Fotos gibts in einem neuen Galerie-Beitrag.

Erweiterung des Volkes

Heute habe ich mein Volk erweitert, da ich am Donnerstag festgestellt habe, dass die 6 Waben schon alle ausgebaut und (fast) voll besetzt sind. Es gefällt mir zwar nicht, am übernächsten Tag schon wieder einen Eingriff zu machen, aber ich folge meinem Gefühl, dass ich möglichst bald erweitern sollte. Ich setze einen halben Drohnenrahmen ein, da ich bei der Durchsicht keinen Drohnenrahmen gefunden hatte. So können die Bienen die Hälfte mit Zellen für Arbeiterinnenbrut ausbauen und die andere Hälfte nutzen, wie sie es brauchen – für Arbeiterinnen oder Drohnen (so meine Überlegung).

Also los, Smoker an (diesmal habe ich Unterstützung von Olaf erhalten, der hier den Smoker hält) und „ran an die Bouletten“.

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Der halbe Drohnenrahmen steht neben der Beute bereit.
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Im Honigraum tummeln sich schon immer mehr Bienen (mehr dazu weiter unten).
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Mit dem Rauch verziehen sich die Bienen in den Innenraum, geben mir Platz zum Arbeiten und werden ruhiger.

Eine Stelle am Absperrgitter wird von den Bienen immer wieder mit Wachs überbaut. Diesen Wachs nehme ich immer mit dem Stockmeißel ab (Universalwerkzeug für Imker) und sammle ihn in einem Tütchen – sauberer Wachs ist wunderbar und sehr wertvoll.

Die ersten Waben schiebe ich nur vorsichtig zur Seite – ich möchte möglichst wenig stören. Nur die letzten beiden Waben ziehen und dann den Drohnenrahmen einhängen.

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Waben vorsichtig zur Seite schieben.
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Zweite Wabe von rechts, linke Seite.
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Zweite Wabe von rechts, rechte Seite.

Man beachte die Bienenkette unten am Rahmen – ein sehr schönes Bild, wie ich finde

Auch sehr voll, obwohl sich die Wabe so weit am Rand befindet! Aber das Volk sitzt auch überwiegend in der rechten Hälfte der Beute. Das konnte man schon auf der Windel anhand der Verteilung des „Gemülls“ ganz gut sehen (siehe Beitrag Mein Bienenparadies und Blick ins Volk).

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Erste Wabe von rechts, linke Seite.
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Platz machen für den Drohnenrahmen.
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Drohnenrahmen eingesetzt, ganz rechts (auf dem Bild oben)

Warum ich den Drohnenrahmen rechts eingesetzt habe? Mein Gedanke dabei war, neue Mittelwände immer von rechts einzusetzen (erste, zweite oder dritte Position von rechts). Wenn ich im Herbst dann wieder Waben entnehme (weil das Volk kleiner wird und wegen der kälteren Temperaturen sonst noch mehr Energie zum Heizen aufbringen muss) kann ich die Waben ganz links aussortieren (vorausgesetzt es gibt keine noch dunkleren Waben, die wegen der Hygiene eher raus müssen). Da befinden sich ja die beiden „Problemwaben“, und obwohl ich sie total faszinierend finde möchte ich doch lieber einen übersichtlichen Wabenbau haben, u.a. um ordentlich gegen Varroa behandeln zu können. Diese Waben wäre ich somit los. Ob das ein gangbarer Weg ist, oder ob erfahrene Imker jetzt ihre Hände über dem Kopf zusammenschlagen, weiß ich nicht. In den Monatsbetrachtungen der Imkerei Gerdes steht z.B. „Der Drohnenrahmen wird bei mir links an die Brutwaben, direkt vor das Schied gehängt.“ Hmm…

Ich hole mir jetzt noch Unterstützung von einem befreundeten Imker, um meine Waben-Konstellation zu „reviewen“ und einigermaßen sicher zu sein, dass diese ok ist. Denn ich habe vor, die Bienchen die nächsten zwei Wochen in Ruhe zu lassen – außer vielleicht mal in den Honigraum zu spinksen ;).

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Der Honigraum wird schon ausgebaut!

A propos Honigraum – obwohl der komplette Honigraum aus blanken Mittelwänden besteht und daher oftmals nicht so gut angenommen werden haben meine Mädels heute, am 6. Tag, bereits einen Teil ausgebaut. Das ist rechts oben auf der Wabe an den helleren Kontouren zu sehen – hier ziehen die Bienen die Zellwände hoch, um später dort Honig einzulagern. Ich bin begeistert!

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Eine Arbeiterin trinkt an der Wasserstelle

Endlich habe ich auch beobachten können, dass meine Wasserstelle von den Bienen zum Trinken benutzt wird. Sie brauchen zur Zeit viel Wasser, um die viele Brut zu füttern und die optimale Luftfeuchtigkeit im Kleinklima der Beute herzustellen. Die Tränke steht seitwärts von der Beute und besteht aus einem mit Kieselsteinen gefüllten Untertopf. So werden dem Wasser ein paar Mineralien hinzugefügt. Sauberes Wasser mögen die Bienen ja nicht, sie bevorzugen „verdrecktes“, mineralisches Wasser.

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Bienen beobachten nach vollbrachter Arbeit

Es bleibt spannend! Ich werde die Tage berichten, was die Review der Waben ergeben hat.

Zum ersten Mal Waben ziehen

Gestern hatte ich bereits einen Versuch unternommen, mir die Waben meines Volks endlich genauer anzuschauen und auch „Waben zu ziehen“ wie man so schön sagt. Leider war es schon etwas später (18:30), nicht besonders warm (ca. 12 Grad) und ich war noch nicht perfekt vorbereitet. Ich hätte nicht gedacht, dass ich an Schutzkleidung außer meinem Schleier etwas benötige, aber das sah vor Ort dann doch anders aus.. Nachdem ich das Volk geöffnet hatte und drauf und dran war, Waben zu ziehen, wurden die Bienen recht aufbrausend. In meiner wenigen Schutzkleidung fühlte ich mich plötzlich nicht mehr so sicher. Außerdem hatte ich den Smoker nicht so richtig „anbekommen“, so dass er nur kurz Rauch gab und nur wenige Bienen beruhigen konnte.

(Kleiner Exkurs:) Ein Smoker funktioniert ja so, dass man ordentlich Rauch auf die Bienen gibt. Das gaukelt den Bienen vor, dass der Wald (oder die Umgebung) brennt, so dass sie sich bereit machen, zu flüchten. Hierzu schlagen sie sich mit Honig vor, um sich auf längere Flugzeiten einzustellen. Das wiederum macht die Bienen träge und somit verträglicher.

Nachdem ich also gestern den ersten Versuch abgebrochen hatte, habe ich heute mein Glück erneut versucht. Diesmal habe ich mich viiel besser vorbereitet: „bienendichte“ Schutzkleidung (Kleidung, die an den Übergangsstellen eng anliegt, so dass keine Biene durchschlüpfen kann), Handschuhe, Smoker.. Außerdem bin ich heute etwas früher zu den Bienen gegangen – gegen 17 Uhr bei ca. 23 Grad und Sonnenschein. Jedenfalls hatte ich diesmal mehr Erfolg: Ich konnte 4 der 6 Waben herausziehen und anschauen. Die Futterwabe und zwei weitere Waben, zwischen denen der „Beespace“ von ca. 7-8 mm nicht eingehalten wurde, zeige ich auf dem folgenden Video:

Mein ursprüngliches Ziel, die Menge von eingelagertem Pollen, Honig/Nektar und Brut (Eier, Maden, verdeckelte Brut) zu schätzen, habe ich zwar nicht erreicht – dafür hatte ich dann doch nicht die Ruhe – aber ich konnte immerhin folgendes feststellen:

  • Pollen, Nektar und verdeckelter Honig (Futterkranz) ist in Massen vorhanden
  • zwischen den weiter auseinander stehenden Waben haben die Bienen eine handflächengroße Drohnen-Brutfläche angelegt (ich weiß leider nicht, ob ein Drohnenrahmen in der Beute hängt) – zu erkennen an den größeren, „bucklig“ verdeckelten Waben
  • die Königin ist nicht markiert (was mich freut) und war bei der Drohnenbrut unterwegs
  • alle 6 Waben sind stark besetzt, so dass ich bald eine neue Mittelwand zum Ausbauen geben werde (muss nur bei meinen die Abstandshalter an die richtige Stelle setzen, damit nicht wieder zu viel Abstand zwischen den Waben entsteht) – ich will ja nicht, dass mein schönes Volk sich direkt teilt und schwärmt, weil es nicht genug Platz im Kasten hat

Das ist doch schon mal eine ganze Menge – eigentlich bin ich ganz zufrieden!

Auf jeden Fall sind meine Bienen auch sehr wehrhaft. Ein paar Bienen sind nach ein paar Minuten stetig um mich herumgeschwirrt, um mich als potentiellen Angreifer abzuwehren. Ich habe auch tatsächlich einen Stich abbgekommen, meinen ersten: durch die Hose hindurch! Ich reagiere aber scheinbar nicht stark auf Bienengift, es hat nur kurz gejuckt. Zu Hause Salbe drauf, fertig.

Auch Minuten, nachdem ich wieder alles verschlossen hatte, kam eine Biene immer wieder zu mir, in Abwehrhaltung. So habe ich dann meinen Plan, mir auch den Honnigraum noch genauer anzuschauen, verworfen.

Im Honigraum habe ich schon einige Bienen gesichtet, ich konnte aber leider noch nicht feststellen, ob sie dort schon am ausbauen sind, um Nektar einzulagern. Das werde ich dann am Wochenende nachholen. Dann plane ich auch, eine Mittelwand und einen Drohnenrahmen zu geben. Den Drohnenrahmen möchte ich mit einer halben Mittelwand bestücken, so dass diese Wabe halb mit Arbeiterinnen und halb mit männlichen Drohnen bebrütet wird. Jaja, der Mensch hat sich schon einiges ausgedacht, um die Bienen zu „lenken“. Man kann aber auch viel falsch machen.. Ich habe auf jeden Fall Respekt, und überlege mir jede Aktion genau.

Mann, war das heute wieder aufregend!

Zum Schluss noch ein Foto in den „Wildbau“ hinein:

Blick zwischen die Wildbau-Waben

Fernsehsendung 29.04. – Die unglaublichsten Verbindungen – Missing Link Bienen

Die unglaublichsten Verbindungen – Missing Link Bienen

29.04 (Mi.) 19:40 – 20:10 ServusTV HD

Sicherlich interessant:

Wo liegt die Verbindung zwischen unserem Trinkwasser und der Achterbahn? Und was hat die Achterbahn mit der Honigbiene zu tun? Wie gehören Biene und Kohlendioxid zusammen? Und was haben das Kohlendioxid und der Mars gemeinsam? Fundiert und humorvoll wird um die Ecke gedacht – das Ergebnis sind spannende Geschichten aus den Bereichen Natur, Technik und Wissen, die aus einer völlig neuen Perspektive erzählt werden.

http://www.servustv.com/at/Medien/Die-unglaublichsten-Verbindungen-Missing-Link27

Label „Ohne Gentechnik“ für Honig

Mellifera e.V. empfiehlt allen deutschen Imkern, das neue Label „Ohne Gentechnik“ für Honig zu beantragen. Diese Aussage ist in Deutschland eigentlich (noch) selbstverständlich, doch eine Kennzeichnung regt vielleicht mal zum Nachdenken an – damit das auch so bleibt. Z.B. mit Blick auf TITIP…

Im Moment erzeugen alle hiesigen Imkereien gentechnikfreien Honig, denn es dürfen in Deutschland zurzeit keine gentechnisch veränderten Organismen (GVO) angebaut werden. Die Kennzeichnung ist einfach und die Lizenz für das Siegel kann beim VLOG beantragt werden. […]

Mit dem „Ohne Gentechnik“-Siegel können Imker den jetzigen Status ihres Honigs dokumentieren lassen.

Mellifera ist ein Verein, der sich für eine wesensgemäße, nachhaltige und ökologische Bienenhaltung einsetzt.

http://www.ohnegentechnik.org/das-siegel/siegelnutzung-bei-honig/

http://www.mellifera.de/blog/bienen-landwirtschaft/ohne-gentechnik-siegel-fuer-honig.html

Mein Bienenparadies & Blick ins Volk

Nach der Arbeit ging es heute wieder ab zu den Bienen. Wie schön, dass der Bienenstand nur wenige Minuten von daheim entfernt liegt!

Eingang ins Paradies
Eingang ins Bienenparadies

Ich fühle mich direkt wie in einer anderen Welt, wenn ich das Wohngebiet hinter mir lasse – blühende Bäume, zwitschernde Vögel, das Summen der Hummeln und Bienen…

Hier stehen also meine Bienen, auf einer steil abfallenden und von Wald umringten Wiese.

Panorama am Bienenstand

Hier stehen die verschiedensten Obstbäume wie Apfel, Kirsche und Mirabelle. Neben dem Honigtau der Bäume können sich meine Bienchen natürlich am Löwenzahn und auch an Rapsfeldern in der Nähe laben.

Obstblüte
Obstblüte

Diesmal war ich etwas besser vorbereitet mit einem Sitzkissen und Tagebuch zum Notieren meiner Beobachtungen.

Beobachtungsposten
Mein Beobachtungsposten

Die Bienen sind für die Uhrzeit (18:45) noch recht aktiv, kommen aber nicht (mehr) ganz so voll beladen zurück wie am Sonntag zu beobachten war.

Akrobatisches Bienchen
Akrobatisches Bienchen

Ich möchte die Ladies im Allgemeinen so weit es geht in Ruhe lassen und nicht unnötig stören. Überhaupt habe ich vor, mir eine naturnahe Betriebsweise anzueignen, bei der ich z.B. keine Drohnen ’schneide‘ (d.h. töte, vernichte), bei der die Bienen auch Naturbau betreiben dürfen usw. Das wird sich natürlich im Laufe der Zeit erst entwickeln.

Am Ende wage ich doch noch mit der Kamera einen Blick ins Volk, jedoch durch den kürzlich aufgesetzten Honigraum hindurch, so dass ich es kaum störe. Das schöne kollektive Summen, welches nach dem Abheben des Deckels zu hören ist, konnte meine Kamera nicht so gut erfassen, aber die Bilder sind besser geworden als ich gehofft hatte.

Später stelle ich fest, dass sich eine regelrechte Ameisenkolonne in Richtung der Beute aufmacht. Ich habe zuvor schon einzelne Ameisen beobachtet und testweise auf das Anflugbrett gesetzt, um herauszufinden, wie die Bienen auf sie reagieren. Doch ich wurde ‚enttäuscht‘: statt einer Kampf- oder Säuberungsaktion seitens der Bienen ignorierten sich die Tiere vollständig. Nach einer kurzen Recherche scheint es so, als ob die Ameisen die Wärme von Bienenbeuten nutzen und manchmal mit im Kasten wohnen, aber zu klein sind, um dem Bienenvolk zu schaden. Dafür müssten a) größere Exemplare her und b) das Volk zu schwach sein, um sich gegen feindlich Angriffe zu wehren. Und da mein Buckfast-Völkchen zwar noch relativ klein ist (wie viele Völker dieses Jahr) aber sehr stark und aktiv zu sein scheint, mache ich mir da gar keine Sorgen

Ameisenkolonne
Ameisenkolonne

Achja, ich habe am Sonntag Abend noch die ‚Windel‘ eingelegt, einfach aus Neugier, um mal zu schauen, was ich so erkennen kann. Auch hier waren die Ameisen unterwegs – sie können anscheinend mit dem Abfall (Gemüll genannt) der Bienen etwas anfangen. Was, das habe ich noch nicht herausgefunden. Pollenstückchen als Eiweißquelle? Bienenteile? Wie dem auch sei, ich habe sehr genau nach abgefallenen Varroamilben geschaut, habe jedoch keine finden können. Wahrscheinlich ist ein Tag auch noch zu kurz, um etwas finden zu können, dennoch werte ich den Befund als gutes Zeichen. Für das nächste Mal nehme ich aber eine Lupe mit, um noch sicherer zu sein.

Gemüll nach einem Tag
Gemüll nach einem Tag

Zum ersten Mal bei den Bienen

Natürlich musste ich direkt am Morgen nachdem ich meine ersten Bienen erhalten habe bei den Mädels nach dem Rechten sehen. Da in der Umgebung bereits die meisten Obstbäume blühen und auch der Raps sich allmählich zu Blühen bemüht, habe ich direkt den Honigraum aufgesetzt. Die erste Tracht beginnt und ich bin dabei

Nachdem wir die Beute am Abend abgesetzt und das Flugloch geöffnet hatten, war kein Betrieb mehr zu sehen, dafür war es inzwischen zu spät (ca. 19:45 Uhr) und zu kalt (< 10°C).

Als wir heute morgen gegen 11:00 am Bienenstand ankamen waren die ersten Arbeiterinnen bereits vor dem Flugloch unterwegs.

Da sich die Bienen in meinen lockigen Haaren leichter verfangen, habe ich zum Schutz lieber mal den Imkerschleier angezogen. Und los gehts.

Der Honigraum wird aufgesetzt.
Der Honigraum soll aufgesetzt werden.

Der Honigraum ist im Dadant (modifiziert) System halb so hoch wie der Brutraum. Zwischen Brutraum und Honigraum wird ein Absperrgitter eingesetzt, welches die Arbeiterinnen hindurchlässt, nicht jedoch die größere Königin. Dadurch werden die Honigwaben nicht bebrütet und bleiben schön sauber.

Die Wärme zeigt: die Mädels sind gut in der Brut.
Die Abwärme zeigt: die Mädels sind gut in der Brut.

Die weiteren Schritte haben wir als Video aufgenommen:

Alles wieder zusammensetzen – fertig. Die einzelnen Teile der Beute werden übrigens einfach nur übereinander gestellt. Ein Pflasterstein auf dem Deckel stellt sicher, dass ein Windstoß ihn nicht einfach wegstößt.

Honigraum drauf, fertig.
Wieder zusammengesetzt.

Es hätte mich gereizt, mir direkt die einzelnen Waben durchzuschauen, habe mich aber dagegen entschieden, um die Bienen so kurz nach dem Standortwechsel nicht weiter zu stören. Ich werde in 3-4 Tagen dann die Durchsicht machen. Dazu passt, dass das Wetter bis Mitte der Woche noch gut bleiben soll.

Was summt denn da?
Was summt denn da?