Nah-Aufnahmen amerikanischer Wildbienen (National Geographic)

Eine Reihe erstaunlicher Nahaufnahmen, für die eine neue Fotografie-Technologie der US Army zum Einsatz kam, wurde 2016 bei National Geographic veröffentlicht. Die Fotos sind dort leider nicht mehr online, jedoch noch im Web Archiv zu finden: web.archive.org.

Nachtrag: Mein Bienenstand Ende Juni 2015

Erklärung der Blog-Pause, Einfütterung im Herbst und: Der Winter, der keiner ist

Dies ist der erste Blogbeitrag seit 5 Monaten. Ich staune selbst gerade.. Warum es nicht schon früher einen neuen Beitrag gab?

Ehrlich gesagt war ich im Spätsommer etwas verunsichert. Ich hatte zunächst in einem Volk, nachher noch in den beiden anderen „verwandten“ Völkern Kalkbrut entdeckt. Kalkbrut ist eine weit verbreitete aber normalerweise nicht verheerende Krankheit, bei der sich die Sporen eines Pilzes so weit ausbreiten, dass sie Bienenbrut befallen. Dies führt meist dazu, dass sich die Bienenlarven nicht weiter entwickeln und schließlich sterben. Die Überreste der Bienenlarven sehen dann aus wie schwarz-weiße Mumien und werden je nach Putztrieb der Bienen aus der Beute geworfen bzw. liegen auf dem Anflugbrett.

Zunächst hatte ich die Krankheit bei Volk 4, meinem letzten Ableger, entdeckt. Später sah ich, dass auch die anderen beiden Völker, 1 & 2, etwas befallen waren. Als Ursachen für Kalkbrut werden vor allem ein feuchter Standort und mangelhafter Putztrieb der Bienen angesehen. Dass der Standort feucht ist, glaube ich eigentlich nicht, da die Beuten an einem Hang und nicht in einer Senke stehen. Dass es mit dem Putztrieb zu tun hat, glaube ich schon eher, vor allem da alle verwandten Völker betroffen waren, während das gekaufte Volk Nr. 3 verschont blieb.

Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass diese Krankheit nicht so weit ausgebrochen war, dass sie die Völker ernsthaft bedroht wären. Deshalb habe ich im Endeffekt auch nichts unternommen. Eine Option, zu der mir die meisten Imker geraten haben, war, die Königinnen auszutauschen. Dies war mir ehrlich gesagt zu teuer gewesen mit ca. 40-80 € pro Königin. Die Anschaffung der Beuten und weiteren Grundausrüstung waren schon teuer genug.

Im Herbst ging es dann daran, die Völker einzufüttern, d.h. ihnen genug Zuckersirup zu verabreichen, dass sie damit durch den Winter kommen. Ich habe zunächst Fertigsirup aus Weizen verabreicht (von bienenland.de), später dann eine Eigenmischung aus Zucker und Wasser (2 Teile Zucker, ein Teil Wasser). Ich hatte den Aufwand und die Menge des Futters etwas unterschätzt, so dass ich mich nachher ziemlich mit dem Füttern beeilen musste, denn die Temperaturen nahmen schon ab und die Bienen nehmen ca. unter 15 °C kein Flüssigfutter mehr ab. Ich habe meine Einfütterung am 25.10. abgeschlossen. Man sagt, dass das Gesamtgewicht einer Dadant-Beute nach der Einfütterung bei 40-45 kg liegen sollte. Die Völker 1, 2 und 3 lagen bei etwa 40 kg und Volk 4 bei etwa 35 kg. Ich habe das Gewicht heute kontrolliert und werde dies im Januar und Februar nochmal wiederholen.

Nun zum Winter, der keiner ist. Diese unwirklichen hohen Temperaturen, die die Pflanzen schon wieder austreiben lassen, sind für die Bienen in mehrfacher Hinsicht nachteilig. Zum einen sind die Bienen bei den Temperaturen sehr aktiv, fliegen aus, um Pollen zu sammeln (den sie auch tatsächlich finden!) und verbrauchen dabei viel Futtervorrat. Zum anderen legen die Bienen keine wirkliche Brutpause ein und verbrauchen durch das Brüten viel Energie, also Futter. Außerdem kommt erschwerend hinzu, dass auch die Varroamilbe sich weiter vermehren kann, solange gebrütet wird. Dies kann dazu führen, dass der sogenannte Varroadruck schnell wächst, d.h. dass die Milbenpopulation im Vergleich zur Bienenpopulation größer wird, was dazu führen kann, dass das Volk zu sehr geschwächt wird und zusammenbricht. Um dies zu verhindern, wird zwar im Winter eine weitere Behandlung gegen die Varroa durchgeführt, jedoch kann auch diese Behandlung mit Oxalsäure  nur dann funktionieren, wenn Brutfreiheit herrscht. Alternativ kann man die Bienen bei warmen Temperaturen mit Milchsäure besprühen, jedoch wirkt auch diese nicht in die Brut hinein.

Ich werde meine Völker morgen in den Morgenstunden mit Oxalsäure beträufeln. Ich hoffe, dass die Bienen zu der Zeit aufgrund der kalten Nachttemperaturen noch eng zusammensitzen und ich somit die meisten mit der Beträufelung erwische. Bei den Völkern 1, 2 und 4 mache ich mir bezüglich der Varoamilbe wenig Sorgen, eher jedoch bei Volk 3. Dieses zeigte sich bei der letzten Kontrolle nach der Ameisensäurebehandlung als relativ stark befallen.

Hier noch ein paar Bilder von den Völkern – ich habe nur den Deckel abgenommen, nicht aber die Folie. Dadurch werden die Bienen so gut wie nicht gestört. Wie man sieht habe ich auch eine Wetterstation angebracht, die mir die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit anzeigt. So kann ich bei meinen Aufzeichnungen zu den Völkern auch immer diese Werte mit angeben.

Meine 4 Bienenvölker in Orsberg

Ja – es sind wirklich schon 4 Bienenvölker, die inzwischen in meiner neuen Heimat Erpel-Orsberg stehen. Genau genommen handelt es sich um ein sogenanntes Wirtschaftsvolk (#1) mit einer Königin von 2014 und 3 Jungvölker, deren Königin erst dieses Jahr geschlüpft sind. Zwei der Jungvölker (#2 und #4) hatte ich als Ableger aus #1 gebildet, wobei der zweite Ableger erst vor einer Woche von seinem temporären Standort wieder zurück an meinen Stand in Orsberg umgezogen ist. Jungvolk #3 hatte ich zugekauft mit einer begatteten Königin, die mit einem blauen Punkt (blau für das Geburtsjahr 2015) markiert ist.

Die Nummern der Völker habe ich auch mit kleinen Plaketten an den Böcken angebracht – so kann ich meine Arbeiten an den Völkern besser zuordnen und dokumentieren.

Volk #1 hat mir schon 10 kg Frühtrachthonig (Raps und Obstblüten) beschert und an diesem Wochenende ernte ich von #1 und #2 weiteren Honig. Ich bin gespannt, wieviel das sein wird und von welcher Art. Je nach Menge schicke ich etwas von dem Honig für die Honigprämierung der Spättracht ein, um eine ausführliche Pollenanalyse und Qualitätsbewertung zu erhalten.

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Mein Bienenstand in Orsberg – ein sog. Wirtschaftsvolk und drei Jungvölker

Projekt: nearBees – Honig von Nebenan

Ein Freund hat mich vor kurzem auf das Projekt nearBees aufmerksam gemacht und auch Marvin von beetv84 berichtete schon darüber. Hier können sich Honiginteressierte über Imker aus der Region informieren und online Honig bestellen. Ein Clou dabei ist, dass der Honig vom Imker ganz frisch in eine Art flachen Tetrapack abgefüllt wird.

Ich habe mich schon als Imker registriert und werde das mal ausprobieren, sobald ich genug Honig zum Verkauf hab, vielleicht schon ab August..

Deutscher Honig direkt von Bienen aus deiner Nachbarschaft. Entdecke die regionale Vielfalt. Unterstütze heimische Imker. Erhalte die blühende Natur.

Quelle: nearBees – Honig von Nebenan

Erster Ableger „zu Hause“ und zwei weitere Ableger

Ihr lieben, in letzter Zeit ist so viel passiert, dass ich kaum mit dem Schreiben hinterher komme. Aber eins nach dem anderen.

Genau 4 Wochen nach Bildung meines ersten Ablegers habe ich ihn von Florians Stand wieder „nach Hause“ geholt. Dieser Ableger sollte sich selbst eine neue Königin heranziehen. Die erste Durchsicht brachte mir ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk: die neue Königin war da und gut in der Eilage! Das heißt alles ist gut gegangen und ich habe bald ein zweites vollwertiges und hoffentlich starkes Volk – es sieht vielversprechend aus.

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Aus dieser Weiselzelle ist vermutlich die Königin geschlüpft!
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Da läuft sie herum und bestiftet brav die Zellen.

Bei einer zweiten Durchschau mit Gerald und einem Imkerkollegen aus dem Verein Unkel-Linz haben wir im Ableger dann noch eine Pollenwabe („Pollenbrett“, welches im Volk wie ein Schied wirken kann und somit unnötig einengt) hinter das Schied gehangen, also außerhalb der besetzten Waben. Dieses soll in ein paar Tagen abgestoßen werden (letzte aufsitzende Bienen ins Volk „schütten“). Das selbe hatte ich vor einigen Tagen bereits beim Volk gemacht:

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Volk 1 vor Entnahme des Pollenbretts…
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… und danach. Sie wurde durch eine neue Mittelwand ersetzt.

Dieses Pollenbrett war gestern immer noch stark besetzt; den Nektar hatten sie aber schon umgetragen. Bei der Durchsicht mit Gerald habe ich das Pollenbrett dann abgestoßen und die Wabe entnommen.

Als weitere große Neuigkeit haben Olaf und ich einen zweiten Bock für zwei weitere Beuten gebaut.

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Der linke Platz ist seit gestern Abend bereits mit einem zugekauften Ableger vom Züchter Van den Bongard (bienenland.de) belegt. Die vier Waben hat Manfred mir vom Züchter mitgebracht. Sie kamen in einem mit einem feinen Gitter verschlossenen Karton an. Da es schon dunkel wurde, musste die Umsiedelung leider sehr schnell gehen – und die Damen waren nach der langen Reise und dem vielen Stress auch nicht gerade zu einem Plausch aufgelegt. Angetackertes Gitter und den Karton mit der Zange abziehen, Waben von einander lösen und im Block, d.h. ohne Änderung der Positionen zu einander, rüber in die neue Beute setzen. Es war eine ziemliche Aufregung bei den Bienen und sie waren ziemlich stechlustig. Das kann ich nach diesen ganzen Strapazen auch verstehen. Mein Anzug und meine Hose waren voller Bienen und nach dem Verschließen der Beute versuchte ich sie auf das Anflugbrett zu kehren. Sie wissen ja sonst nicht, wohin sie fliegen sollen. Einen Stich habe ich mit am Handballen eingefangen – dort reagiere ich zum Glück kaum darauf, wie ich schon bei der anderen Hand festgestellt habe.
Eine neue Mittelwand auf der Seite des Schieds habe ich schon hinzugegeben, evtl. setze ich noch eine auf der anderen Seite dazu. Die Königin habe ich nicht gesehen, habe aber auch nicht nach ihr gesucht. Ich hoffe, dass alles gut gegangen ist. Diesen Ableger werde ich mit der Futtertasche füttern – wie, das muss ich noch entscheiden (welches Futter, wie oft, wie viel..). Da habe ich ja noch keine Erfahrung.

Der zugekaufte Ableger vor dem Umsetzen.
Der zugekaufte Ableger vor dem Umsetzen.

Der vierte (und erst mal letzte!) Platz wird noch von einem weiteres Ableger belegt, den ich gestern von meinem ersten Volk gemacht habe. Auf Geralds Rat hin habe ich diesen Ableger gemacht, um dem ersten Volk „den Druck zu nehmen“, denn es saß auf 8 Waben + 2 Honigräumen und hatte immer noch sehr viel verdeckelte Brut. Da die neuen Bienen auch noch nichts zum Honigertrag beitragen, weil sie erst zu späterer Lebenszeit zu Flugbienen werden, gibt es in der Hinsicht auch keine Bedenken.
Ich habe also zwei Brutwaben entnommen, davon eine mit frischen Eiern, und eine Futterwabe mit viel Pollen. Dazu eine Mittelwand, eine Futtertasche und ab in eine Ablegerbox, die damit auch komplett gefüllt war.

Das Volk nach dem "Schröpfen" - mit zwei neuen Mittelwänden.
Das Volk nach dem „Schröpfen“ – mit zwei neuen Mittelwänden.

Diesen Ableger werde ich auch füttern. Ich habe ihn temporär zu einem Imker aus dem Verein gebracht und werde auch hier die Königin selbst ziehen lassen. Es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass meine Buckfast-Königin von Carnica-Drohnen aus der Region begattet wird und es so zu einem Mischvolk kommt. Wir werden sehen.

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Von oben nach unten: Brut, Brut mit Drohnen, Mittelwand, Futter-/Pollenwabe, Futtertasche (mit einem Klecks Futterteig)
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Der Ableger am temporären Standort, ca. 3 km entfernt. Das Flugloch habe ich auf der Seite des Futters mit Schaumstoffstreifen stark eingeengt.

Die ersten 10 kg Honig

Meine erste Honigernte war erfolgreich! Hier könnt ihr lesen, wie ich die Ernte vorbereitet habe.

Da ich selbstverständlich alles dokumentiert habe lasse ich einfach mal die Bilder sprechen.

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24 Stunden nach Einlegen der Bienenflucht ist der Honigraum fast bienenfrei (bis auf ca. 6) – ab in die Schubkarre und Bienenflucht als Deckel verwenden
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Letzte Bienen unter der Bienenflucht (sie liegt falsch herum) werden abgekehrt.
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Ich durfte glücklicherweise bei einer Bekannten schleudern, da ich noch keine eigene Schleuder besitze. Erst mal entdeckeln.
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Immer schön auf die Hygiene achten
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Es wurde höchste Zeit zum Schleudern – der erste Honig ist schon in den Zellen kristallisiert und bleibt beim Schleudern in den Zellen „stehen“.
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Hinein in die Schleuder – gleich schwere Waben werden gegenüber eingelegt.
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Fertig zum Schleudern
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Bei 30% Schleuderkraft beginnen, dann 60%, dann 100% – jeweils in beide Drehrichtungen.
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Unten steht schon der Eimer mit Doppelsieb bereit zum Aufnehmen und erstem Sieben des Honigs
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Diese Wabe ist noch verdeckelt – aber nicht mehr lange.
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Am Boden sammelt sich bereits der Honig.
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Der spannendste Moment: Das Auslassen des Honigs.

Diesen Moment habe ich auf Video festgehalten:

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So soll es sein
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So sieht der Honig nach 3 Tagen Rühren aus – wundervoll cremiger Rapshonig – und lecker ist er auch!

Meine erste Honigernte steht bevor

Im Einzugsgebiet meiner Bienen gibt es mehrere Rapsfelder. Da ich Rapshonig gerne mag, finde ich das natürlich super! Kürzlich habe ich jedoch auf der Webseite der Imkerei Gerdes gelesen, dass Honig mit einem hohen Rapsanteil vergleichsweise früh in den Waben kristallisieren und dann nicht mehr ausgeschleudert werden kann:

Nach dem Ende der Frühtracht, bei uns mit dem Abblühen der Rapsfelder, muss der eingetragene Honig geschleudert werden. Wartet man damit zu lange kann der Honig auf Grund des hohen Traubenzucker Anteils bereits in den Waben kandieren. Waben mit kandiertem Honig müssen von den Bienen wieder ausgefressen werden.

Also heißt es für mich, doch nicht erst im Juli den ersten Honig zu ernten, sondern schon früher, und zwar so schnell wie möglich!

Zum Glück bin ich durch den Jungimkerkurs schon ganz gut mit anderen Imkern vernetzt und so habe ich also morgen einen Termin bei einer netten Imkerkollegin, die mir ihre Schleuder zur Verfügung stellt.

Die sogenannte Bienenflucht habe ich heute Vormittag schon unter den Honigraum gesetzt (erkennbar als heller Holzeinsatz im Bild unten). Eine Bienenflucht ist im Prinzip so etwas wie eine Drehtür, die nur in eine Richtung dreht: die Bienen können nur von einem Raum in den anderen, nicht mehr zurück.

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Mein Volk mit (noch) zwei Honigräumen und eingesetzter Bienenflucht

Ein kurzes Video vom Honigraum, den ich morgen ernten werde:

Ein Honigbuch zur Dokumentation habe ich nach den Vorlagen vom Onlinekurs von die-honigmacher.de bereits angelegt. Dort halte ich tabellarisch die Honigernten, das Schleudern sowie Abfüllen und Etikettieren der einzelnen Chargen fest. So ist später für jedes Honigglas nachvollziehbar, wann es abgefüllt wurde, wann der Honig geerntet und wann er geschleudert wurde. Ich nutze hierzu Google Drive, damit ich überall jederzeit darauf Zugriff habe.

Hier die Vorlage:

https://docs.google.com/spreadsheets/d/1XjFHi4-5vfsbYLZ3zUqUS5Ta0_IOE180y_pdz3TMbMg/edit?usp=sharing

Derweil tragen die Damen bei 25 °C besonders fleißig Pollen und Nektar ein

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Kamera vors Einflugloch gehalten (leider unscharf)

Volk und Ableger Ende Mai

Nun bin ich schon eine Woche aus dem Urlaub zurück und es hat sich wieder einiges bei den Ladies getan. Letzten Sonntag habe ich mein Volk zusammen mit Florian durchgeschaut. Die Bienen saßen auf 7 Waben nach der ersten Erweiterung, der zuletzt gegebene halbe Drohnenrahmen war schon voll ausgebaut und teilweise bestiftet.

Im Zuge der Durchschau sind mir beim Auseinanderziehen der Wildbau-Waben leider zwei Teile abgefallen, die ich dann mit dem Stockmeißel herausgefischt und weggepackt habe:

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Leider war auch verdeckelte Brut in der Wabe, die ich dem Volk somit weggenommen habe. Beim nächsten Mal werde ich so eine Wabe hinters Schied legen und entnehmen, wenn die Jungbienen geschlüpft sind (falls das von den Außentemperaturen her klappt – diese Wabe befindet sich ja dann außerhalb des von den Bienen geregelten Kleinklimas).

Da auch die bei der Ablegerbildung gegebenen Mittelwände bereits ausgebaut und teilweise mit Brut belegt sind, habe ich am Donnerstag mit einer weiteren Mittelwand erweitert. Leider nicht an Position 3, wo es optimal wäre, da die Abstandshalter dort nicht einheitlich waren, sondern an Position 6.

Die Reihenfolge von außen nach innen (Richtung Schied) sieht also wie folgt aus:

  1. Futter
  2. 3 x Arbeiterinnenbrut
  3. Brut mit 1/2 Arbeiterinnen und 1/2 Drohnen
  4. Mittelwand
  5. Arbeiterinnenbrut
  6. Brut mit 1/2 Arbeiterinnen und 1/2 Drohnen

Die folgende Galerie zeigt die Waben in umgekehrter Reihenfolge.