Imkerin

Kurze Vorgeschichte

Die Natur fasziniert mich immer wieder und soweit ich denken kann wollte ich wissen , wie Dinge funktionieren oder woraus sie beschaffen sind (z.B. das Innenleben von Pflanzen). Dabei wurde ich sicherlich von meiner Kindheit in der Eifel sowie von meinem Vater geprägt, der als Ingenieur arbeitet. Mein Informatikstudium brachte mich nach einer zwischenzeitlichen Phase als Startup-Gründerin in den Beruf der Produkt- und Qualitätsmanagerin im Bereich von Medizinprodukten, die Software beinhalten.

Neben meinem Beruf, der viel Zeit in Anspruch nimmt, beschäftige ich mich bereits seit mehreren Jahren mit der Frage, wie man sich in der heutigen Zeit vernünftig ernähren kann. Vernünftig ernähren heißt für mich, auf „echtes“ Essen zu setzen anstatt auf Fast Food, Essen mit Ersatzstoffen, Zusatzstoffen oder gar  Pharmafood, den neuesten Trend in der Lebensmittelbranche. Ich habe mir viele Anregungen bei der sogenannten Steinzeiternährung (auch: Paläo/Paleo genannt) geholt. Es geht im Kern darum, dass sich der menschliche Genpool in den letzten 100.000 Jahren kaum verändert hat (da evolutionäre Anpassungen im Laufe von Millionen, nicht hunderten Jahren passieren), dass jedoch die Umweltbedingungen, unter denen wir heute leben, nicht mehr zu unseren Genen passen. Zu den Umweltbedingungen zählt zum Beispiel Wohnen in geschlossenen, klimatisierten Räumen, künstliches Licht usw. sowie vor allem auch die Ernähung. Mit diesem Ansatz lassen sich u.a. sogenannte Zivilisationskrankheiten und Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten erklären. Mehr Informationen hierzu gibt es z.B. bei Sabine Paul unter http://palaeo-power.de (ich kann ihr Buch Paläo Power sehr empfehlen!) und leckere Rezepte findet ihr bei meiner Schwester unter http://www.paleo-foodporn.blogspot.com.

Mein Weg zu den Bienen

Zur Hobby-Imkerei kam ich über die Auseinandersetzung mit der Ernährung und meinem Interesse an der Biologie, einem meiner Lieblingsfächer in der Schule. Ausschlaggebend war sicherlich auch die Bundesgartenschau in Koblenz, wo auf der Festung Ehrenbreitstein ein Bienenschaukasten aufgestellt war. Dieser erlaubte es, den Bienen ohne Gefahr ganz nahe zu kommen und sie genau beobachten zu können. Als dann noch der aufwändig gemachte Dokumentarfilm More than Honey mit seinen großartigen Nahaufnahmen in die Kinos kam, war mein Interesse ernsthaft geweckt. Ansätze wie die Bienenkiste versprachen einen einfachen Zugang zur eigenen Haltung von Bienen. Zu der Zeit wohnte ich jedoch noch in der Stadt, wo die Umstände nicht optimal für eine Bienenhaltung waren. Als ich dann wenige Jahre später wieder aufs Land zog, stand dem Vorhaben nichts mehr im Wege.

Imkerausbildung

Meine Imkerausbildung begann mit einem Jungimkerkurs im Imkerverein Siebengebirge 2014 – 2015. Im April 2015 zogen meine ersten Bienen ein, so dass ich parallel zum Kurs meine ersten praktischen Erfahrungen sammeln konnte. Im selben Jahr nahm ich am Honiglehrgang teil, der benötigt wird, um Honig verkaufen oder auch verschenken zu dürfen.

Im Jahr 2016 vertiefte ich mein Wissen mit einem Lehrgang zur Betriebsweise mit der Dadant-Beute des renommierten Imkermeisters und Züchters Johann van den Bongard.

Mitgliedschaften

Seitdem ich Bienen besitze bin ich Mitglied im örtlichen Imkerverein Linz-Unkel, wo ich dem Vorstand beisitze und seit März 2016 die Webseite pflege (http://www.imkerverein-linz-unkel.de).

Außerdem bin ich Mitglied in der Interessengemeinschaft der Buckfastimker Siebengebirge, die von Gerald Grimm von der Imkerei Perlenhardt ins Leben gerufen wurde. Die Interessensgemeinschaft arbeitet mit dem Landesverband der Nordrhein-Westfälischer Buckfastimker zusammen.

Sonstige Interessen

Neben der Imkerei singe ich sehr gerne im „Vocal Jazz & Pop“ Chor CHORiander Höhr-Grenzhausen (http://www.choriander.net). Außerdem gehe ich gern wandern (wenn ich auch viel zu selten dazu komme) und engagiere mich für den Ada-Lovelace-Projekt Förderverein e.V. (http://verein.ada-lovelace.com).

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