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Bei Instagram poste ich regelmäßig Fotos, meist von meinen Bienen und meiner Imkerei:

Biene Majas wilde Schwestern (ARTE TV Beitrag)

Die meisten Menschen denken bei Bienen an Honigbienen. Weniger bekannt ist die unglaubliche Vielfalt der heimischen Wildbienen und deren erstaunliche Anpassungen an die verschiedensten Lebensräume und Bedingungen. Spannende Kämpfe, sensationelle Leistungen, fantastische Bauwerke und farbenfrohe Individuen – ein spannender Einblick in das Reich von Biene Majas wilden Schwestern.

Quelle: ARTE MEDIATHEK | ARTE | Biene Majas wilde Schwestern

Zusetzen einer begatteten Königin inkl. Wabenerneuerung

In diesem Artikel beschreibe ich eine Imkertechnik, nämlich wie man eine begattete Königin einem bestehenden Bienenvolk zusetzen kann. Es handelt sich um eine Variante der Kunstschwarm-Erstellung, die mir gerade von dem erfahrenen Buckfast-Imker Niels Dietrich beschrieben wurde. Ich werde sie in ein paar Wochen selbst zum ersten Mal ausprobieren.

Die Besonderheit der Technik ist, dass im selben Zuge auch das Wabenwerk komplett erneuert und das Volk gegen die Varroamilbe behandelt wird. Dies kann auch für die Sanierung von Völkern durchgeführt werden.

Die einzelnen Schritte:

  1. Bei der neuen Königin im Zusatzkäfig die Begleitbienen entfernen (ggf. alle Bienen außer der Königin in einem geschlossenen Raum aus dem Käfig lassen; Königin wieder einfangen falls sie entwicht ist)
  2. Im Volk die alte Königin heraussuchen und ggf. käfigen (wird später getötet)
  3. Dem Volk alle Waben außer der Futterwabe entnehmen und beiseite stellen bzw. in eine leere Beute hängen
  4. Beute mit Mittelwänden auffüllen (Anzahl je nach Stärke des Volks, selbe Anzahl wie Brutwaben im Volk?!)
  5. Käfig mit neuer Königin mit Futterteig verschlossen zwischen die Mittelwände hängen
  6. Brett vor der Beute anbringen, welches vom Boden bis zum Einflugloch reicht
  7. Alle Waben auf dem Boden vor dem Brett abstoßen

Die Bienen sollten nun nach einiger Zeit den Weg zurück in die Beute und zur neuen Königin finden und die Königin befreien.

Alternativ können die Bienen zunächst alle in die leere Beute eingeschlagen und anschließend Mittelwände und die Königin im Zusetzkäfig eingehangen werden.

Die alten Waben können eingeschmolzen werden.

Nach ein paar Tagen, wenn die Mittelwände gleichmäßig mit Bienen besetzt und (teilweise) ausgebaut sind, können die Bienen zusätzlich zur Varroabehandlung mit Milchsäure besprüht werden.

Ich werde diese Technik in den kommenden Wochen ausprobieren, wenn ich bei drei meiner Völker die Königin durch eine neue Zuchtkönigin vom Züchter Van den Bongard austausche.

The ancient art of honey hunting in Nepal – in pictures | The Guardian

Schaut euch die fantastischen Fotos aus Nepal an!

The Gurung tribespeople of Nepal have been collecting honey from Himalayan cliffs for centuries, but now their lifestyle is under threat from commercialisation and tours offering visitors a chance to ‚join a honey hunt‘. Photographer Andrew Newey spent two weeks living with the Gurung in central Nepal, documenting the risks and skill involved in this dying tradition

Quelle: The ancient art of honey hunting in Nepal – in pictures | Travel | The Guardian

Stockkarte Dadant von „Landshuter Honig“

Neulich habe ich eine übersichtliche und klar gestaltete Stockkarte gefunden, die ich dieses Jahr ausprobieren werde, um die Entwicklung meiner Völker zu dokumentieren. Heute habe ich die beiden Seiten der Stockkarte (eine für Sommer, eine für Winter) für meine 4 Völker ausgedruckt und einlaminieren lassen. So kann ich die Stockkarten wiederverwenden und einfach bei den Völkern unter dem Wetterdeckel liegen lassen. Ich werde von meinen Erfahrungen berichten!

Quelle: Stockkarte Dadant | Landshuter Honig

Faszination Heimat bei ServusTV (TV Beitrag)

Sie ist ein faszinierendes Tier und für unser aller Überleben entscheidender, als die meisten von uns denken: Die Biene produziert nicht nur Honig, sie bestäubt auch fast 80 Prozent unserer Nutzpflanzen, die für eine gesunde Ernährung unverzichtbar sind.

Stefan Mandl hat sein Leben diesen kleinen, erstaunlichen Insekten verschrieben. Der studierte Bienenforscher und Imker hat seinen ersten Bienenstock vor 15 Jahren übernommen. Damals war er völlig ahnungslos, inzwischen besitzt der Österreicher rund 7000 Völker und damit den größten Bio-Betrieb weltweit…

Die Honigbiene ist seit mehr als 200 Millionen Jahren auf der Erde und hat unseren Planeten vermutlich stärker verändert als der Mensch.

Quelle: Faszination Heimat bei ServusTV

Gewichtsentwicklung der Bienenbeuten und erste Arbeiten im Februar

Das Imkerjahr 2016 hat bereits in vollen Zügen begonnen! Bisher gab es zwar noch nicht viel zu tun, aber ich möchte heute mal berichten, wie es meinen Bienen so geht und welche Arbeiten ich schon verrichtet habe.

Über den Winter hinweg habe ich den Bienenstand alle paar Wochen mal kontrolliert. Normalerweise achtet man z.B. darauf, dass die Fluglöcher frei von Schnee sind (diese Sorge brauchte man im letzten Winter nicht zu haben) und dass die Beuten unversehrt sind. Es kann z.B. passieren, dass Spechte, die nicht genügend Nahrung finden, die Holzbeuten durchdringen und sich am Futtervorrat der Bienen bedienen. Bei mir war zum Glück alles ruhig.

Neben der visuellen Kontrolle habe ich die Beuten ab der Einfütterung im Herbst auch alle paar Wochen mit meiner Kofferwaage gewogen, um Erfahrung zu gewinnen und abzuschätzen, ob genügend Futter in den Völkern vorhanden ist. Meine Beute mit Bienen und Wachs wiegt in etwa 20 kg. Alle weiteren Kilos sind dann dem Futtervorrat zuzuschreiben. In der folgenden Grafik ist das Gewicht der Beuten in kg über die Zeit hinweg abgebildet:

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Als grobe Richtlinie sollte das Gewicht im Februar noch mehr als 25 kg betragen. Bei den Zahlen, die auf der Grafik zu sehen sind, brauche ich mir also keine Sorgen zu machen.

Ende Februar (27.2.) habe ich neben dem Wiegen die folgenden Arbeiten verrichtet:

  • kontrollieren, ob die Fluglöcher frei sind – je nach Menge des Totenfalls (tote Bienen auf dem Gitterboden) kann das Einflugloch „verstopft“ sein – hier war alles ok
  • prüfen, ob dort, wo die Bienentraube sitzt, genügend Futter vorhanden ist – bei sogenannten Futterabriss kann es sonst passieren, dass die Bienen verhungern: die Königin fängt an, Eier zu legen und die Bienen wärmen die Brut und ernähren sich von dem Futter dieser Waben – wenn es dann zu einem Kälteeinbruch kommt, bleiben die Bienen bei der Brut, um sie zu pflegen, selbst wenn der Futtervorrat leer ist – hier war auch alles ok
  • Anflugbretter anbringen – die Bienen fliegen bereits aus und der Anflug zur Beute wird ihnen erleichtert, wenn sie auf dem Brett vor dem Flugloch landen können